"Salut für Fuzzi!" -
 
Die Pinkafelder Musikszene und der Museumsverein Pinkafeld gedenken eines wunderbaren Menschen: Andreas "Fuzzi" Thalhammer, der 2020 viel zu früh von uns ging und eine Lücke hinterließ, die man nicht schließen kann.
 
 
Success, Christian De Lellis, Fausta Galleli, Flex, Pride uvm. -
sie alle kommen und werden am
16. und 23. Juli von 18 bis 24 Uhr
im Stadtmuseum Pinkafeld sich in den Dienst der guten Sache stellen, denn die Freie Spende dieser beiden Veranstaltungen wird der Pinkafelder Ukraine-Initiative
"Pinkafeld hilft!"
zur Verfügung gestellt.
 
Für das leibliche Wohl auch gesorgt sein!

 

 

Eröffnung der Sonderausstellung

"Trägers Backgeschichte - 240 Jahre Familienbetrieb in Pinkafeld"

am 30. April 2022 

 

 

Über 400 Besucher wohnten am Samstag der Eröffnung der Sonderausstellung "Trägers Backgeschichte - 240 Jahre Familienbetrieb in Pinkafeld" im Stadtmuseum Pinkafeld bei, die mit viel Herzblut von Veronika Träger mit Unterstützung des Museumsvereines Pinkafeld vorbereitet worden war.

Elias Birdel führte kurzweilig durch das Programm, bei dem Veronika Träger einige Episoden aus der Familiengeschichte erzählte, welche Museumsvereinsobmann Rudolf Köberl in einen historischen Rahmen verpackte.

Bürgermeister Kurt Maczek eröffnete nicht nur die Ausstellung, sondern übermittelte auch den Dank der Stadtgemeinde für das Engagement der Familie Träger, welche in bereits 7. Generation zum Wohle aller Pinkafelderinnen und Pinkafelder tätig ist.

Paul Kraill, der Vizepräsident der Wirtschaftskammer Burgenland, überbrachte ebenfalls Glückwünsche und meinte, dass es im Burgenland außer der Familie Träger nur noch drei weitere Familienunternehmen gibt, welche auf eine so lange Tradition zurückgreifen können.

Nach der Ausstellung ließ der Liveauftritt von Scarabeusdream die Mauern des ehrwürdigen Rindsmaulschen Gutshauses erbeben, bei dem auch Hermes Phettberg virtuell vorbeischaute.

Das Buch zur Ausstellung kann im Stadtmuseum Pinkafeld, in der Konditorei Träger und im lokalen Buchhandel zum Preis von 27 Euro erworben werden.

 

 

 

 

Der Museumsverein Pinkafeld lädt herzlich ein!

   

Nationalfeiertag, 26.10.

Ort: Stadt-, Tuchmacher- und Feuerwehrmuseum Pinkafeld

Öffnungszeiten: 14 bis 17 Uhr

 

 

 

 

Pinkafelder Geisterpfad

Ein geheimnisvolles Glöckchen; ein strafender Heiliger; ein Leichenschuster; ein Fenster, das stets geschlossen ist; ein aufgeknüpfter Räuberhäuptling; ein Teufel, der zum Tanz lädt; ein grüngekleideter Kobold und ein feuriger Reiter – Pinkafeld ist eine Stadt mit Geschichte(n). Der Pinkafelder Geisterpfad macht lokale Sagen zum Hör-Erlebnis.

Spazieren Sie entlang der geschichtsträchtigen Orte und tauchen Sie in die Vergangenheit und die Welt der Geister ein.

Acht Stationen werden von einem Kobold der Grünjankerl-Familie bewacht und sind mit einem QR-Code versehen.

The Pinkafeld Ghost Walk Trail
 
A mysterious little bell, a punitive saint, a cobbler to the corpses, a window that is always closed, a gang leader on the gallows, a devil who asks for a dance, a green-dressed troll and a blazing horseman – Pinkafeld is a town of history and of stories. 
 
Walk along the legendary sites together with night watchman Christian and listen to his tales of the past and the unseen. 
 
Each of the eight sites of the trail is watched over by a troll of the Grünjankerl family. Simply use your smartphone to scan the QR-Code.
 
 

 

 

 

 

Route des Geisterpfades

 

 

Stationsübersicht

 

Station 1: Die unsichtbare Hand / The Invisible Hand 

 

Station 2: Der Leichenschuster / The Cobbler of the Corpses

 

Station 3: Schüsse auf den Heiligen / Shots Fired on the Saint

 

Station 4: Das Grünjankerl / The Grünjankerl Troll

 

Station 5: Der Holzknechtseppl / The Woodcutter Seppl

 

Station 6: Die Hexenprozesse / The Witch Trials

Station 7: Der feurige Reiter / The Blazing Horseman

 

 Station 8: Die Knochenhand und die Silberlinge / The Blazing Horseman

 

Weitere Bilder, gegliedert nach Stationen, finden Sie hier.

 

 

Die Entstehung der Skulptur des Grünjankerls

 

Mit der Schaffung der Skulptur des Grünjankerls wurde vom Museumsverein die seit 2013 in Pinkafeld lebende freischaffende Künstlerin Marion Brandstetter-Pöll beauftragt.  

"Das Projekt „Grünjankerl“, gemeinsam mit dem Stadtmuseum Pinkafeld, war für mich eine wunderbare Herausforderung und ein spannendes Erlebnis.

Ich bekam den Auftrag zu der Geschichte eines kleinen Trolls, der Tiere beschützt, Tierquäler bestraft und -freunde belohnt, eine Skulptur zu schaffen. Also besorgte ich mir aus Bernstein einen Edelserpentin, da dieser erstens aus der Region und zweitens grün war. Alsbald kamen von manchen eindeutige Erwartungen nach einem „kleinen, grünen Gartenzwerg“, mit Knollnase und Zipfelmütze. Da ich als moderne Künstlerin den Drang nach einer zeitgenössischen, modernen Version hatte, begann somit ebendiese Herausforderung. Irgendwann saß ein herziger, entspannt lächelnder und bisschen dickbäuchiger kleiner Kerl vor mir, den ich nun absolut nicht mehr abstrahieren wollte, weil ich ihn richtig lieb gewonnen hatte. Also wurde er nur mehr aufpoliert und blieb einfach so wie er war, mit punkiger Moosfrisur und Kapuze.

Als ich dann beim Geisterpfadmarsch am Eröffnungstag miterleben durfte, wie die Kinder meine Figur umarmten, und ihm über die rechte Schulter strichen, da das Glück bringen solle, wusste ich, dass das Grünjankerl eine Gestalt bekommen hatte und ich einfach das Werkzeug dazu war."

 

 

Sonderausstellung "100 Jahre Burgenland - 50 Jahre Briefmarkensammlerverein Pinkafeld"

Am 4. September eröffneten Landtagsabgeordnete Elisabeth Trummer und Bürgermeister Kurt Maczek unter Beisein von Landtagsabgeordneter Carina Laschober-Luif und anderer Mitglieder des Gemeinderates die Sonderausstellung, die vom Museumsverein Pinkafeld und vom Briefmarkensammlerverein Pinkafeld gestaltet wurde.

 Im sogenanntem Videoraum im Bereich des Tuchmachermuseums sind Kopien einzigartiger Zeitdokumente aus der Entstehungszeit des Burgenlandes ausgestellt. So existierte für kurze Zeit im Spätsommer/Herbst 1921 der vom Freischärlerführer Pál Prónay in Oberwart ausgerufene Staat Lajtabánság (Leithababat). Um von der Welt anerkannt zu werden, gaben die Freischärler mehrere Sätze von Briefmarken heraus. Sämtliche dieser Briefmarken sind in Kopie im Videoraum mit entsprechenden Erklärungen ausgestellt.

Im Sonderausstellungsraum sind neben der Geschichte des Briefmarkensammlervereines Pinkafeld auch Epochen der Stadtgeschichte dokumentiert. Neben einem Stadtplan aus der Zeit des Zweiten Weltkrieges, in dem die baulichen Vorhaben der Nationalsozialisten wie die Errichtung einer Paradestraße quer durch die Stadt oder der Bau großer Siedlungen für deutschstämmige Aussiedler aus Südtirol und anderer Länder dokumentiert sind, gibt es auch tragische Zeugnisse über die Opfer des Nationalsozialismus zu sehen. So sind die Schicksale zweier Pinkafelder Mädchen beschrieben, die Opfer der NS-Kindereuthanasie wurden. Es sind auch zwei Briefe ausgestellt, welche eine nach Szombathely ausgewanderte Pinkafelder Jüdin namens Elsa Fürst an Ernö Träger jenem ungarischen Beamten aus Pinkafeld geschrieben hat, der im Universum-History-Film "Das Burgenland - Ein Grenzfall" portraitiert wurde. Elsa Fürst bittet Träger darin, die Ausreise ihrer Mutter nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten nach Ungarn zu ermöglichen. Elsa Fürst wurde zusammen mit ihrer vierjährigen Tochter Eva im Juli 1944 mit einem der letzten Transporte in das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau deportiert und dort vergast. An sie und alle anderen Opfer erinnert seit einiger Zeit ein Denkmal im Herzen unserer Stadt.

 

Der Museumsverein Pinkafeld und der Briefmarkensammelverein Pinkafeld bedanken sich bei allen Besucherinnen und Besucher der Ausstellungseröffnung! Ein herzliches Dankeschön geht auch an die Stadtkapelle Pinkafeld, die für die musikalische Umrahmung der Sonderausstellung sorgte, sowie an die Stadtgemeinde Pinkafeld, welche für die Bereitstellung der Speisen und Getränke für die Besucher der Ausstellungseröffnung sorgte!

 

Museumsvereinsobmann Rudolf Köberl mit den Landtagsabgeordneten Carina Laschober-Luif, Bgm. Kurt Maczek und Elisabeth Trummer, sowie Mitgliedern des Gemeinderates

 

Im Zuge der Ausstellungseröffnung wurden verdienstvolle Mitglieder des BSV Pinkafeld vom Präsidenten des Verbandes Österreichischer Philatelistenvereine, Helmut Kogler, geehrt.

BSV-Obmann Herman Wolfahrt überreicht Museumsvereinsobmann Rudolf Köberl eine großformatige Darstellung der Sondermarken, welche anlässlich der Ausstellungseröffnung herausgegeben wurden.

Die Stadtkapelle Pinkafeld sorgte für die musikalische Umrahmung der Eröffnungsfeier

Briefe der Elsa Fürst an Ernö Träger

 

Ein Stadtplan aus der Zeit des Zweiten Weltkrieges zeigt, wie die Nationalsozialisten Pinkafeld umgestalten wollten

 

Einer der Briefmarkensätze des Staates Leithabanat