Der Museumsverein Pinkafeld bedankt sich bei

212

Besuchern der "Langen Nacht der Museen 2019".

 

Damit konnten wir wieder den dritten Platz unter den burgenländischen Regionalmuseen erreichen.

 

Hier einige Eindrücke von diesem Event. Mehr Fotos gibt es auf unserer Facebookseite.

 

 

 

Am 10. Mai 2019 wurde die Sonderausstellung

"120 Jahre Blasmusik - 40 Jahre Stadtkapelle Pinkafeld"

 eröffnet.

 

Programm:

Begrüßung: Mag. Rudolf Köberl, Obmann Museumsverein

Eröffnung: Bgm. LABg. Mag. Kurt Maczek

Dankesworte: Peter Latschenberger, Obmann Stadtkapelle

 

Musikalische Umrahmung: Stadtkapelle Pinkafeld

 

Der Museumsverein Pinkafeld bedankt sich bei der Stadtkapelle Pinkafeld, bei allen Mitwirkenden, bei Bürgermeister Kurt Maczek

sowie bei den Stadt- und Gemeinderäten für die Unterstützung bei der Organisation und der Eröffnung der Sonderausstellung "120 Jahre Blasmusik - 40 Jahre Stadtkapelle Pinkafeld".

Ein herzliches Dankeschön geht auch an alle Besucher dieser stimmungsvollen Eröffnungsfeier.

 

 

 

 

 
 

 

   
 

 

 

 

Generalversammlung des Museumsvereines

am 30.8.2019

 

Am 30. August fand im Stadthotel Pinkafeld die Generalversammlung des Museumsvereines statt. Obmann Rudolf Köberl legte seinen Rechenschaftsbericht für die letzten drei Jahre vor. Kassierin Veronika Bruckner informierte die anwesenden Mitglieder über die Finanzen. Rechnungsprüferin Susanne Koller stellte den Antrag, dass Vorstand und Kassierin aufgrund der ordnungsgemäßen Buchführung zu entlasten seien. Dieser Antrag wurde von den anwesenden Mitgliedern einstimmig angenommen.

 

Da die Funktionsperiode des bisherigen Vorstandes mit dieser Generalversammlung zu Ende ging, trat der gesamte Vorstand zurück und unter der Leitung von Eduard Latschenberger fanden Neuwahlen statt. Der nachfolgende Wahlvorschlag wurde von den anwesenden Mitgliedern ohne Gegenstimme angenommen:

  • Obmann Mag. Rudolf Köberl
  • Obmannstellvertreterin Christine Sommer
  • Kassierin Veronika Bruckner
  • Schriftführerin Elsa Köberl
  • Kassierinstellvertreterin Gabriele Rosner
  • Schriftführerinstellvertreter Mag. Christian Putz
  • Vorstandsmitglied DI Franz Gremmel
  • Vorstandsmitglied Jürgen Hofer
  • Vorstandsmitglied Mag. Heinz Bundschuh
  • Rechnungsprüferin Susanne Koller
  • Rechnungsprüfer Hans-Gottfried Lenz

 

Im Anschluss an die Generalversammlung fand ein Vortrag von Vorstandsmitglied Heinz Bundschuh zu folgendem Thema statt:

 

 

"Mythos Titanic"

 

von Heinz Bundschuh

  

Am 15. April 1912 ging im Nordatlantik ein Schiff auf seiner Jungfernfahrt unter, dessen Namen heute noch jedes Kind kennt: Titanic! Obwohl dieses Unglück bei weitem nicht das schwerwiegendste in der Geschichte der Seefahrt war, ist die Titanic Teil des kollektiven Gedächtnisses der Menschheit geworden. 

Der Vortrag des Museumsvereins versucht dieses Phänomen zu erklären und stellt eine Reihe interessanter Informationen rund um die Geschichte dieses Schiffes bereit:

  • Warum ließ James Cameron die Dreharbeiten zu seinem Blockbuster kurzzeitig stoppen, als zwei Statisten die Szenerie betraten?
  • Wären tatsächlich mehr Menschen am Leben geblieben, wenn es genügend Rettungsboote an Bord der Titanic gegeben hätte?
  • Gab es österreichische Passagiere an Bord der Titanic?
  • Warum entlastet die Offenlegung eines Familiengeheimnisses eventuell den Ersten Offizier der Titanic, William Murdoch, 100 Jahre nach deren Untergang?
  • Warum sah sich die Friedhofsverwaltung von Halifax auf einmal 85 Jahre nach dem Untergang der Titanic mit Unmengen von Liebesbriefen, Plüschtieren und Blumen konfrontiert, die am Grab des am 12. April 1912 beim Untergang ertrunkenen Kohlentrimmers Joseph Dawson abgelegt wurden?
  • Warum wurden der Carpathia, jenem Rettungsschiff, das die Überlebenden der Titanic aufnahm, noch Monate nach dem Untergang in jedem Hafen ein Heldenempfang bereitet?

Die Antworten zu diesen Fragen und viele andere interessante Details rund um die Titanic, ihr Zeitalter und ihre geschichtliche Entwicklung bis in unsere Zeit werden in diesem Vortrag präsentiert.

 

 

Der Pinkafelder Michael Oberrisser verfasste im Jahr 2018 als Schüler des BSSM Oberschützen eine vorwissenschaftliche Arbeit zum Thema

 

"Die letzten Kriegstage in Pinkafeld und die anschließende  Besatzungszeit"

 

 

Der Autor Michael Oberrisser wertete im Rahmen seiner vorwissenschaftlichen Arbeit Interviews von Zeitzeugen aus, um die Zeit des Zweiten Weltkrieges aus der Sicht der Bevölkerung Pinkafelds darstellen zu können. Außerdem recherchierte er im Internet und in der einschlägigen Literatur, um diese Interviews in ihrem historischen Rahmen darstellen zu können.  

Dem jungen Pinkafelder ist es dabei gelungen, einen Bogen zu spannen, der von der Beschreibung der militärischen Ereignisse der letzten Kriegsmonate, über deren Auswirkungen auf die Zivilbevölkerung bis hin über die Erfahrungen der Nachkriegszeit reicht.

Da der Obmann des Museumsvereines, Rudolf Köberl, bei dieser vorwissenschaftlichen Arbeit als Betreuungslehrer fungierte, werden vom Museumsverein für den Fall, dass neue Erkenntnisse auftreten, diese in die Dokumentation eingearbeitet.

Michael Oberrisser ist Spieler des SC Pinkafeld

 

 

Die Arbeit steht hier als kostenloser Download zur Verfügung: 

Die letzten Kriegstage in Pinkafeld und die anschließende Besatzungszeit